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NACHWUCHSMANGEL ZEICHNET SICH AB
 

Noch nie waren moderne Gesellschaften derart auf Nachwuchs angewiesen wie heute. Schuld daran ist der vor Jahrzehnten einsetzende „Pillenknick“, der unausweichlich zum Nachwuchsmangel führte. Im Jahr 2005 werden allein in Deutschland 188.000 weniger Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen als ein Jahr zuvor¹).

Die Statistiker haben dafür eine sehr einfache Erklärung: Um die Bevölkerungszahl auf einem konstanten Niveau zu halten, benötigt man eine Geburtenrate von 2,2 Kindern pro Frau. Diese Zahl wird in keinem Industrieland der Welt erreicht. Die Geburtenraten liegen, ähnlich wie in Deutschland, bei 1,4 Kindern pro Frau. Überall herrscht deshalb Nachwuchsmangel, und es ist keinerlei Besserung der Situation zu erwarten.

Für uns, die bereits geboren wurden, sind also goldenen Zeiten angebrochen, denn wir sind gefragt wie nie zuvor. Aber es kommt noch besser, denn dieser demografische Trend wird noch einmal kräftig durch die Globalisierung verstärkt. Aufgrund des Zusammenbruchs des kommunistischen Systems und der Osterweiterung der Europäischen Gemeinschaft sind auf einmal völlig neue Märkte entstanden. Diese Länder werden die gleiche Entwicklung durchmachen wie sie in Spanien, Portugal, Griechenland und Irland stattgefunden hat.

Hinzu kommt, dass sich der gesamte asiatische Raum und dort vor allem China, zu den stärksten Wachstumsregionen der Welt entwickelt hat. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach unseren erstklassigen Produkten und unserem Know-how steigt, und unsere Exportindustrie gerade in diesen neuen Märkten die höchsten Umsatzzuwächse erzielt.

Hier beginnen allerdings die Kopfschmerzen der Firmen. Die Märkte wachsen, der dringend benötigte Nachwuchs fehlt.
Diese Tatsache sollten wir bei unserer Studien- & Berufwahl bedenken. Es ist nämlich völlig egal welches Studium oder welchen Beruf wir wählen, gebraucht werden wir auf alle Fälle. Deshalb können wir uns heute mehr denn je für den Beruf entscheiden, der uns am meisten Spaß macht.

Die Welt hat ihre Tore geöffnet, wir müssen nur eintreten. Wir brauchen uns nur noch die richtigen Schuhe anzuziehen, dann können wir zielstrebig auf unsere Träume zulaufen.

¹) IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) 12.11.2004




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